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Veröffentlicht von: Redaktion · Zuletzt aktualisiert: 20.08.2012 · Geschätzte Lesezeit: 1 Minute

Studie: Depressionen wirken sich negativ auf das Abnehmen aus

Kanadische Wissenschaftler haben untersucht, wie sich das Vorhandensein von depressiven Symptomen auf die Abnehmversuche von Frauen auswirkt. Das Ergebnis der Studie ist wenig überraschend: Depressionen wirken sich tatsächlich ungünstig auf das Abnehmen aus.

Abnehm-Studie bei Frauen mit BMI über 25

Im Rahmen der Studie haben die Forscher an der Laval University in Kanada abnehmwillige Frauen in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe bestand aus den Frauen, die beim sogenannten Beck-Depressions-Inventar – einem Testverfahren, das die Schwere depressiver Symptome bewertet – unauffällige Werte erzielten. Im Gegensatz dazu bestand die zweite Gruppe aus den Frauen, bei denen über dasselbe Testverfahren wenigstens milde bis mäßige Ausprägungen depressiver Symptome festgestellt werden konnten. Beide Gruppen bestanden nur aus Frauen mit einem Body Mass Index über 25 und die Abnehmmethoden der einzelnen Gruppen unterschieden sich statistisch nicht signifikant.

Ergebnisse der Studie: Abnehmen mit Depressionen schwieriger

Nach acht Wochen wurden die Abnehmversuche der beiden Gruppen ausgewertet und es stellte sich heraus, dass die Gruppe der depressiven Frauen weniger Gewicht verloren hatte (im Schnitt ca. 1 Kg) als die Gruppe der nicht-depressiven Frauen (im Schnitt ca. 2,5 Kg). Warum dies so ist, konnten die Wissenschaftler auch analysieren. Bei den depressiven Frauen waren Selbstwertgefühl, Einschätzung der Lebensqualität und das Essverhalten direkt miteinander verknüpft, während dies bei den nicht-depressiven nicht der Fall war. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass die depressive Symptomatik zu Motivationsproblemen und zum Gefühl des Kontrollverlusts führen kann. Es zeigte sich zudem, dass Depressive Probleme dabei haben, sich Ziele zu setzen.

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