Studie: Abnehm-OPs verbessern Gesundheit und Lebensqualität

Eine wissenschaftliche Studie aus den USA belegt, dass sich die Gesundheit und die Lebensqualität bei krankhaft fettleibigen Personen, die sich um an Gewicht zu verlieren einer Operation unterziehen, verbessern.

Studie der Arizona State University

Die US-amerikanische Arizona State University hatte mehr als 200 Erwachsene, die sich einer Abnehm-Operation unterzogen hatten, bezüglich den Veränderungen, die sich durch die Opration in den Bereichen Gesundheit, Selbstwert, Sozialleben und der allgemeinen Lebensqualität eingestellt haben, befragt. Die Patienten, die zwischen 26 und 73 Jahre alt waren, gaben in den allermeisten Fällen an, dass ihr Leben durch die Operation sehr positiv beeinflusst wurde.

Patienten nahmen durchschnittlich 43 Kg ab

Die Auswertung der Befragung ergab, dass die Patienten nach der Abnehm-OP im Durchschnitt 43 Kg an Gewicht verloren. In der Folge verbesserten sich die Gesundheitsprobleme der Übergewichtigen deutlich. Besonders profitiert von der Operation haben laut den Ärzten Herzkranke, Diabetes-Patienten und Übergewichtige, die am Schlaf-Apnoe-Syndrom litten. Durch die Verbesserungen im Bereich der Gesundheit war es den meisten Patienten im Anschluss wieder möglich, ein aktiveres Leben zu führen.

Aber auch die psychische Komponente sollte nicht verachtet werden. Die Befragten gaben nach der Abnehm-OP mehrheitlich eine Steigerung ihres Selbstwertgefühls und eine Verbesserung ihre depressiven Symptome an. Der Grund dafür: Die meisten Patienten fühlten sich nach der OP deutlich attraktiver als früher.

Auch das Sozialleben der Befragten profitierte. Nach der Abnehm-OP verbesserte sich das Vermeidungsverhalten der meisten Patienten, weil die Angst vor Ablehnung und negativer Bewertung aufgrund des Übergewichts abnahm.

Studie: Abnehm-OPs verbessern Gesundheit und Lebensqualität
Bewerte den Artikel