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Veröffentlicht von: Redaktion · Zuletzt aktualisiert: 19.04.2015 · Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Gesunden Bubble Tea selber machen

Bubble Tea ist nach wie vor das absolute Trendgetränk in Deutschland. Mittlerweile hat es sich aber auch herumgesprochen, dass handelsüblicher Bubble Tea eine absolute Kalorienbombe ist und zudem eventuell auch giftige Stoffe enthalten kann. Im folgenden Artikel zeigen wir euch deshalb, wie ihr gesunden, kalorienarmen Bubble Tea ganz einfach selber machen könnt.

Bubble Tea ist ein Getränk, das, wie es der Name schon verrät, auf Tee basiert. Variationen und Geschmacksrichtungen gibt es mittlerweile unzählige. Meistens wird Grüner oder Schwarzer Tee verwendet. Hinzu kommt dann noch etwas Milch und etwas Fruchtsirup für den individuellen Geschmack. Und zuletzt dürfen natürlich auch die namensgebenden, süßen Bubbles, die auch als Bobas bezeichnet werden, nicht fehlen. Vielleicht noch ein paar Eiswürfel dazu und fertig ist der Bubble Tea.

Warum handelsüblicher Bubble Tea ungesund ist

Viele werden sich jetzt fragen, warum der Bubble Tea denn nun ungesund sein soll, besteht er doch schließlich nur aus Tee mit Milch und einem bisschen Fruchtgeschmack. Zugegeben, auf den ersten Blick könnte man vermuten, dass Bubble Tea völlig unbedenklich ist. Ist er aber nicht, denn der Teufel steckt wie so oft im Detail. Im Fall von Bubble Tea sind es vor allem die Fruchtsirup-Komponente und die Bubbles, die den Tee ungesund machen. Beides ist nämlich für den extrem hohen Zuckeranteil im Bubble Tea verantwortlich. Experten, die handelsüblichen Bubble Tea analysiert haben, haben herausgefunden, dass ein einzelner Becher umgerechnet um die 30 Stück Würfelzucker enthält. Zudem können die industriell gefertigten Bubbles laut neuesten Untersuchungen Stoffe enthalten, die krebserregend sind oder Allergien hervorrufen können.

Die kalorienarme Alternative: Gesunden Bubble Tea selber machen

Wer auf seinen Bubble Tea nicht verzichten möchte, hat die Möglichkeit, gesunden Bubble Tea selber zu machen. Das geht sogar ganz einfach: Die Basis aus Grünem oder Schwarzem Tee kann unverändert bleiben. Fruchtsirup und Zucker können durch Fruchtsaft und Süßstoff ersetzt werden. Wer es sich ganz einfach machen möchte, der kann auch direkt auf kalorienreduzierten Eistee aus dem Handel zurückgreifen.

So weit, so einfach. Die Alternativen für den essentiellen Bestandteil – nämlich die Bubbles – fehlen allerdings noch. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

Tapioka-Perlen als Bubbles

Tapioka-Perlen sind kleine Stärkekügelchen ohne Geschmack, die es in jedem Asia-Laden geben sollte. Die Tapioka-Perlen werden in heißem Wasser gekocht, gewaschen und können dann je nach Bedarf noch mit Süßstoff gesüßt werden.

Perlsago als Bubbles

Perlsago sind kleine, geschmacksneutrale Kügelchen aus granulierter Stärke, die es im Supermarkt zu kaufen gibt. Früher wurde Perlsago aus dem Mark der Sago-Palme hergestellt, heute kommt stattdessen oft Kartoffelstärke zum Einsatz. Auch das Perlsago muss im Wasser gekocht und dann abgespühlt werden. Da es keinen Geschmack besitzt, kann man es noch mit Süßstoff süßen.

Bubbles selber machen mit Calciumlactat und Alginat

Alginat ist ein aus Braunalgen gewonnenes, natürliches Geliermittel. Bei Calciumlaktat handelt es sich um das Calcium-Salz der Milchsäure. Mit beiden Stoffen und z.B. etwas Fruchtsaft kann man sich seine eigenen Bubbles für den Bubble Tea herstellen: Etwa 3 g Calciumlactat werden in 500 ml Wasser aufgelöst. 250 ml Fruchtsaft werden mit ca. 3 g Alginat versetzt und gut durchgerührt. Der Fruchtsaft wird dann langsam in das Wasser getropft. Die Oberfläche der Tropfen härtet sich im Wasser rasch aus, so dass aus dem Fruchtsaft echte Bubbles entstehen. Tipp: Mit einer Spritze kann man die Tröpfen besser dosieren und bekommt dadurch nicht zu große Bubbles.

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