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Appetitzügler

Viele Übergewichtige suchen verzweifelt nach einem Wundermittel, welches sie beim schnellen Abnehmen unterstützen kann. Einige Unternehmen machen sich dies zu Nutze und bieten übergewichtigen Menschen so genannte Appetitzügler an.

Was sind Appetitzügler?

Bei Appetitzüglern handelt es sich um bestimmte Stoffe, welche das Hungerzentrum im Gehirn beeinflussen sollen. Durch ihren Einsatz im Zwischenhirn soll man angeblich weniger Hunger haben und dementsprechend nimmt man auch weniger Nahrung in sich auf. Als weiteren Effekt puschen Appetitzügler auf und lassen eine in eine euphorische Stimmung kommen. Zusätzlich steigern sie den Energieverbrauch des Körpers, wodurch Fette verbrannt werden.

Welche Risiken entstehen durch Appetitzügler?

Da Appetitzügler direkt auf das Zwischenhirn wirken, ist hier mit zahlreichen Nebenwirkungen zu rechnen. Nicht zuletzt deswegen sind Appetitzügler rezeptpflichtig und sollten nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Mittlerweile befinden sich zwar auch rezeptfreie Appetitzügler auf dem Markt, doch deren Wirkung wird stark in Frage gestellt. Betrachtet man sich die negativen Begleiterscheinungen von Appetitzüglern wird einem schnell klar, dass diese keine Alternative zum gesunden Abnehmen sind. Als Nebenwirkungen können sowohl Schlafstörungen, Bluthochdruck, Herzrasen, als auch Unruhe, Impotenz, Schwitzen und Hautausschläge auftreten. Menschen, die an Stoffwechselerkrankungen oder Nervenkrankheiten leiden, sollten deshalb ihrer Gesundheit zu liebe Abstand von Appetitzüglern nehmen.

Wirken Appetitzügler?

Prinzipiell raten viele Ärzte und Ernährungsexperten von der Einnahme von Appetitzüglern ab. Einige sehen diese jedoch als alternativen Einstieg in ein verändertes Ernährungsbewusstsein an, sofern der Patient von starkem Übergewicht betroffen ist und so nicht die Möglichkeit, sein Diätprogramm durch gezielte Sportmaßnahmen zu unterstützen. Was die Anwendung von Appetitzüglern betrifft, sind sich so ziemlich alle Experten einig. Angewendet werden sollte ein Appetitzügler lediglich über einen Zeitraum von vier Wochen. Zu Beginn einer Ernährungsumstellung kann er Übergewichtigen dabei helfen, in den Diätalltag zu gelangen, sollte jedoch keinesfalls als Dauerlösung angesehen werden. Menschen, die nur sehr leichtes Übergewicht haben, sollten wegen ihrer Gesundheit auf die Einnahme von Appetitzüglern verzichten, da gerade bei ihnen die gesundheitlichen Risiken nicht kalkulierbar sind. Wer sich dafür entscheidet, unter ärztlicher Kontrolle Appetitzügler einzunehmen, muss damit rechnen, dass er die Kosten für die Präparate selbst tragen muss. In der Regel übernehmen weder private noch gesetzliche Krankenkassen eine solche Behandlung.

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